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	<title>Erziehung Archive - TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</title>
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	<description>Familientherapie, Elternberatung &#38; Psychotherapie in Schwelm sowie online​.</description>
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	<title>Erziehung Archive - TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</title>
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		<title>Immer wieder Stress im Familienalltag? Think Different!</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/immer-wieder-stress-im-familienalltag-think-different/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corinna von der Mühlen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 07:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Think different?! Ist das nicht ein Werbeslogan?Ja, genau. Steve Jobs hat dadurch einen echt großen Coup gelandet. Er hat es geschafft,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Think different?!</h2>



<p>Ist das nicht ein Werbeslogan?<br>Ja, genau.</p>



<p>Steve Jobs hat dadurch einen echt großen Coup gelandet. Er hat es geschafft, dass viele Menschen seine Produkte kaufen wollen.<br>Macht es Sinn so einen Slogan für Familientherapie umzufunktionieren? Ich verkaufe schließlich kein Produkt zum Anfassen. Dafür biete ich Hilfe und Unterstützung für Familien an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Ziel: Sich einfach besser verstehen &#8211; damit der Familienalltag wieder entspannt und leicht wird.</h3>



<p>Damit wieder mehr Harmonie den Familienalltag prägt. Gute Qualität ist dabei das A&amp;O. Und zwar geht es hierbei um die gute Qualität der Beziehungen in der Familie. Die gestalten maßgeblich die Eltern &#8211; auch wenn es häufig so aussieht, als würden die Kinder für die schlechte Stimmung, das Genervtsein der Eltern, das Leben scheinbar am Rande des Wahnsinns, verantwortlich sein. Allerdings sind die Eltern die Erwachsenen und tragen die Verantwortung für ein gelingendes Miteinander. Und ja: es ist häufig wirklich eine herausfordernde Aufgabe. Nicht nur, wenn die Kinder klein sind, sondern auch während der Schulkindzeit und in den Teenagerjahren. Bis sie groß sind und Eltern sich zurücklehnen können, dauert es.</p>



<p>Und deswegen finde ich den Ansatz des &#8222;Think Different&#8220; so gut. Oder auch: Think outside the Box. Nämlich der Box, die Sie geprägt hat.<br>Mir begegnet immer wieder diese eine Einstellung von Eltern: So, wie mein Kind sich verhält, ist es falsch. Wenn es das jetzt nicht lernt, wie soll es denn dann später zurechtkommen? Manche Eltern sind ganz schön festgefahren und festgelegt auf eine bestimmte Deutung des Verhaltens ihrer Kinder. Und halten fest an Vorstellung, wie sie ihr Kind am liebsten hätten. Und erwarten, dass ihr Kind sich genau daran anpasst. Plan B und ein akzeptieren der Persönlichkeit des jungen Menschen hat keinen Platz mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kinder im emotionalen Aus</h3>



<p>Was passiert dann fast schon automatisch?&nbsp; Eltern belohnen oder bestrafen ihr Kind für richtiges oder falsches Verhalten.<br>Und wo soll jetzt anders gedacht werden?&nbsp; Was soll an Belohnung oder Bestrafung denn falsch sein? Das macht doch jeder so. Das wird doch auch vielfach empfohlen.<br>Das was Grundlage von Stress in der Familie ist, dass das Verhalten des Kindes bewertet wird, sozusagen in einer Schublade landet. Und das lässt Eltern nur ganz wenig Möglichkeiten, wie sie reagieren können.<br>Gleichzeitig wird das Kind ins emotionale Aus geschickt. Dort ist es allein&#8230;<br>Das möchte vermutlich niemand. Sein Kind allein lassen, mit dem, was es bedrückt und was es erlebt. Oder, was meinen Sie? Jetzt kommt wieder der Impuls: Think Different!<br>Ihr Kind ist nicht auf die Welt gekommen, um Sie zu ärgern. Ihr Kind ist da, um von Ihnen begleitet zu lernen, wie das Leben in unserer Gesellschaft funktionieren kann. Und ihr Kind ist darauf angewiesen, dass Sie mit ihm in Verbindung bleiben, auch wenn sein Verhalten noch nicht perfekt ist. Ihr Kind will mit Ihnen zusammenarbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausstieg aus der Abwärtsspirale</h3>



<p>Das kann es viel besser, wenn Sie sein Verhalten als sinnvoll ansehen. Ein Kind hat für jedes Verhalten einen Grund. Genau wie Sie auch für Ihr eigenes Verhalten.</p>



<p>Diesen Grund gilt es herauszufinden und dabei helfen verschiedene Perspektiven und Denkmodelle. Es zeigt sich bei genauer Betrachtung einzelner Verhaltensweisen und Situationen, dass unter jedem Verhalten Bedürfnisse liegen, die die Motivation für Denken und für anschließendes Verhalten sind. Mit hilfreichem Wissen schaffen Sie es, hinter das Verhalten zu sehen, es mit neuen Perspektiven zu deuten, um mit Ihrem Kind in Verbindung bleiben zu können. Trotz Konflikt.</p>



<p>Also, &#8222;stiller Treppe&#8220;, &#8222;stillem Stuhl&#8220; oder Auszeit alleine im Zimmer können Sie getrost auf nimmer Wiedersehen sagen. Das schafft nur Distanz und hilft Kindern nicht dabei, zu lernen, wie sie Dinge besser gestalten können.</p>



<p>Eltern können aus einer Abwärtsspirale aussteigen, die bewirkt, dass sich die Beziehung zu Ihrem Kind verschlechtert, Ihr Kind sich häufig verweigert, Sie sich schlecht fühlen, weil Sie viel schreien und schimpfen, Sie die Liebe zu Ihrem Kind nur noch schwer entdecken können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eltern , die die Kraft von ,, Think different!&#8220; nutzen möchten, steigen aus</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>aus der Bewertung und dem Schubladendenken</li>



<li>aus Machtkämpfen</li>



<li>Manipulation</li>



<li>aus Wut und Aggression.</li>



<li>aus Kommunikationsverhinderern</li>



<li>aus der Erwartung, dass das Kind sein Leben genauso lebt, wie sie das gerne hätten</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Sie steigen ein in einen Prozess</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>in dem Wissen Ihnen hilft, Ihr Kind besser zu verstehen</li>



<li>in das Kennenlernen einer hilfreiche Sprache, die Kommunikation und Miteinander gelingen lässt</li>



<li>in die Möglichkeit in einen wirklichen Dialog mit ihrem Kind einzutauchen und seine Weltsicht zu erfahren</li>



<li>in eine konstruktive Lösungssuche, die Win-Win Lösungen entstehen lässt.</li>



<li>der Ihnen hilft, sich selbst besser zu verstehen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr Zufriedenheit gefällig?</h3>



<p>Und was ein nicht zu unterschätzenden Faktor ist: Sie werden sich zufriedener fühlen. Stellen Sie sich&nbsp; vor: Sie könnten Ihrem Kind eine ziemlich gute Mutter oder ein positiv bestärkender Vater werden. Ist es nicht auch das, was Sie sich vorgestellt haben, als Ihr Kind in Ihr Leben kam?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sie als gute Eltern können besser werden!</h4>



<p>Indem Sie bewusst aus dem, was Sie kennen aussteigen und es anders machen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den Mut, mich anzusprechen und einen Termin auszumachen. Es lohnt sich wirklich sehr eine Investition in sich und Ihren Familienalltag als genauso wertvoll und wichtig, wie eine materielle Anschaffung oder einen Urlaub anzusehen. Das könnte nämlich ein noch viel wertvollerer Coup werden, als der von Steve Jobs.</p>



<p>Ich lade Sie ein, mich anzurufen, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie zwar die Richtung, in die Sie mit Ihrer Familie wollen, ungefähr kennen, aber in dem Alltagshamsterrad, den Konflikten, Streiterein und Machtkämpfen oder auch den Wutanfällen (Ihren eigenen oder denen Ihres Kinde) immer wieder an Ihre Grenzen kommen. Sie haben vielleicht schon einiges an Ratgebern gelesen, bekommen das Wissen aber nicht in den herausfordernden Situationen umgesetzt. Oder rutschen immr wieder in alte Verhaltensmuster und verzweifeln hinterher an sich selbst. Machen Sie einen ersten Schritt zu einem harmonischeren Familienleben und mehr Zufriedenheit.</p>



<p>Sie erreichen mich unter der Nummer <strong>0163-1806666 </strong>oder <strong>info@teamwerk-familie.de</strong></p>



<p>Oder Sie buchen direkt einen kostenfreien Ersttermin auf meiner Seite. Dauer: 15-30 Minuten. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen.</p>
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		<title>Was ist Co-Regulation im Wutanfall?</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/was-ist-co-regulation-im-wutanfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corinna von der Mühlen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 16:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Regulation]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Wutanfall]]></category>
		<category><![CDATA[Wutanfälle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Philip ist schon wieder wütend. Und das so richtig! Der Wutanfall ist wirklich heftig.&#160; Seine Mutter Sarah kommt es so vor,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Philip ist schon wieder wütend. Und das so richtig!</p>



<p>Der Wutanfall ist wirklich heftig.&nbsp; Seine Mutter Sarah kommt es so vor, dass er wie immer urplötzlich auftaucht und natürlich auch wie immer zur völlig falschen Zeit. Eigentlich steht sie ständig unter Anspannung. Manchmal wartet sie regelrecht darauf, wann ,,es&#8220; wieder losgeht. Und lebt natürlich in Angst davor. Ganz schlimm ist es, wenn sie unterwegs sind.</p>



<p>Sarah möchte dann nur noch eins: dass ,,es&#8220; aufhört! Dafür würde sie eine Menge geben. Sie fragt sich häufig, ob Philip nicht einfach mal etwas akzeptieren&nbsp; kann oder ob er jedesmal, wenn ihm was nicht passt, direkt so ,,austicken&#8220; muss. Der Alltag ist echt furchtbar anstrengend!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert im Wutanfall?</h2>



<p>Selbstregulation von Gefühlen wie Wut, Ärger, Freude werden im Kindesalter erst gelernt. Es ist nicht immer selbstverständlich, dass das bis ins Erwachsenenalter auch schon abgeschlossen ist. Wenn ein Kind wütend wird,&nbsp; kochen die Gefühle hoch. Das Kind wir von seiner Wut regelrecht überfallen. Was wir sehen, ist das störende oder angstmachende Verhalten. Das Kind schreit, sagt freche Sachen, knallt Türen oder wirft Dinge durch die Gegend, tritt vor Möbel. Manchmal tun Kinder anderen weh. Das schockiert, macht Angst, lässt Hilflosigkeit und Ratlosigkeit auf der Elternseite entstehen.</p>



<p>Steckt ein Kind im Gefühl der Wut hat es keinen Zugriff auf sein Denken. Es ist ganz Gefühl. Das Denken ist mit dem Fühlen nicht in Verbindung. Und das Gefühl wird überwältigend. In manchen Phasen der kindlichen Entwicklung ist das Kind noch nicht in der Lage sich einen Plan B zurechtzulegen für den Fall, dass etwas nicht so gelingt oder eintritt, wie es sich das vorgestellt hat. Das ist meist in der Autonomiephase, die früher Trotzphase genannt wurde, der Fall. Aber auch, wenn die Kinder im Schulalter oder Teenageralter sind gibt es das. Die Verbindung zum Denken ist wie abgeschaltet, wenn die Gefühle im Vordergrund stehen.</p>



<p>Interessanterweise ist die Wut, die viele Eltern als das Problem ansehen, ein hilfreiches Zeichen, dass etwas nicht stimmt im Familiengfüge. Unter dem oben beschriebenen Verhalten liegt die Wut, und unter der Wut liegen ein oder mehrere Bedürfnisse, die nicht erfüllt sind. Diese emotionalen Grundbedürfnisse wie Liebe, Anerkennung, Sicherheit und Zugehörigkeit oder auch Verstandenwerden können die Kinder sich noch nicht selbst erfüllen. Dafür brauchen sie ihre Eltern. Das Verhalten, das obenauf liegt ist die zugegebener Weise nicht besonders hilfreiche Strategie, mit der die Kinder auf ihr unerfülltes Bedürfnis aufmerksam machen wollen. Sie können halt nicht einfach sagen, dass es ihnen nicht gut geht und dass ihnen etwas fehlt. Kinder tun also nichts gegen die Eltern, sondern sie tun etwas für sich. Deswegen wäre es sinnvoll, sich durch das Verhalten des Kindes nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Ich weiß, das ist ungewohnt und dadurch nicht so leicht.</p>



<p>Selbst, wenn man vielleicht davon ausgehen kann, dass ein Schulkind oder ein Teenager seine Gefühle schon besser selbst regulieren kann, gibt es noch weitere Faktoren, die die Fähigkeit, sich selbst regulieren zu können, stören. Doch davon ein anderes Mal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Co-Regulation &#8211;&nbsp; die helfende Hand<strong><br></strong></h3>



<p>Wenn Kinder ihre Eltern brauchen, um sich selbst regulieren zu lernen, wie kann das denn dann aussehen? Kleinen Kindern helfen Eltern durch das Benennen der Gefühle, um Worte für ihren Zustand kennenzulernen: <em>D</em><em>ass der Keks zerbrochen ist, macht dich gerade richtig wütend.</em> <em>Das kann ich verstehen. </em>Es braucht keine Ablenkung oder kein ,,kleinreden&#8220; der Erfahrung des Kindes.</p>



<p>So hilft Co-Regulation:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das Verhalten nicht bewerten</li>



<li>das Kind in seiner Erfahrung und mit seinem Gefühl nicht alleine zu lassen, und ihm Hilfe zur Bewältigung einer Stresssituation zu geben,</li>



<li>einfach da zu sein und mögliche Lösungen aussen vor zu lassen.</li>



<li>feinfühliger Umgang mit der emotionalen Not des Kindes,</li>



<li>mit-auszuhalten, dass es sich für das Kind gerade ganz furchtbar anfühlt,</li>



<li>Körperkontakt anbieten und liebevolles und freundliches Eingehen auf das Kind.</li>
</ul>



<p>Das Ziel der Co-Regulation durch die Eltern ist, dass das Kind vielfältige Erfahrungen mit Stresssituationen machen kann, mit Impulsen und mit seinen Bedürfnissen. Wutanfälle stoppen oder nicht zulassen zu wollen, weil unbedingte Harmonie der Familien-Leitwert sein soll oder man selbst die Menge der Gefühle nicht aushalten will, behindern den Lernprozess.</p>



<p>Kinder brauchen in dem Fall Eltern, die ihre eigenen Gefühle gut regulieren können. Es wäre wäre hilfreich, dann der ruhende Pol zu sein. Elterliches Gefühlschaos, schimpfen und strafen verstärkt die Gefühle des Kindes nur noch. Im schlimmsten Fall fühlt sich das Kind nicht gesehen und ernstgenommen oder abgewertet.</p>



<p>Es lernt dann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ich bin so nicht richtig mit meinem Gefühl,</li>



<li>mein Gefühl stimmt nicht,</li>



<li>ich muss mein Gefühl ignorieren,</li>



<li>ein Gefühl hat keinen Platz und ist nicht wichtig.</li>
</ul>



<p>Deswegen müssen Gefühle einen Platz im Familienalltag haben. Auch die Wut. Sie alle haben wichige Funktionen in der Entwicklung von Kindern. Wenn sie sein dürfen, wird die unersetzliche Sicherheit, so geliebt zu werden, wie man ist, gestärkt. Das ist eine gute Investition in das Selbstwertgefühl.</p>



<p>Dass viele Eltern den Stress, den so ein Wutanfall bei ihnen verursacht, gar nicht erst haben möchten, kann ich aus eigener Erfahrung gut verstehen. Mir hilft der Gedanke, dass es viel wichtiger ist, einem Kind im Wutanfall zu helfen, statt sich damit zu beschäftigen, ob das Kind eigentlich schon fähig sein sollte, sich selbst zu regulieren. Die Situation findet im Hier und Jetzt statt und offensichtlich besitzt das wütende Kind &#8211;&nbsp; es kann sich auch um ein Schulkind oder einen Teenager handeln &#8211; jetzt gerade nicht die Fähigkeit zur Selbstregulation. Kinder haben immer einen Grund für ihr Verhalten und auch für ihre Wut und es gibt die Möglichkeit herauszufinden, was einen Wutanfall ausgelöst hat.</p>



<p>In meinem Beitrag ,,<a href="https://teamwerk-familie.de/warum-ich-es-liebe-eltern-zu-unterstuetzen-ihre-kinder-besser-zu-verstehen/">Warum ich es liebe, Eltern darin zu unterstützen ihre Kinder besser zu verstehen</a>&#8220; erzähle ich über meine Bekannte, die ihr Pferd trotz Widerstand schneller in den Pferdeanhänger bringen konnte, als andere Pferdebesitzer. Vielleicht dient Ihnen das zur Inspiration für den Umgang mit Wut und anderen schwierigen Situationen.</p>



<p class="has-text-align-left">Wenn Sie wissen möchten, wie Sie mit Ihrem Kind in einem Wutanfall reden können, vereinbaren Sie mit mir einen Termin.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gerne dürfen Sie mich für ein kostenloses Erstgespräch kontaktieren.</h4>



<p class="has-text-align-left"><br>Mobil: <a href="tel:+491631806666">0163 / 18 06 666</a><br>E-Mail: <a href="mailto:info@teamwerk-familie.de">info@teamwerk-familie.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-co-regulation-im-wutanfall/">Was ist Co-Regulation im Wutanfall?</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kritik an bindungsorientierter Erziehung</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/kritik-an-bindungsorientierter-erziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 11:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 3/3: Insbesondere im englischsprachigen Raum, aber auch in Deutschland wird Attachment Parenting seit einigen Jahren kontrovers diskutiert. Kritiker:innen meinen, das...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/kritik-an-bindungsorientierter-erziehung/">Kritik an bindungsorientierter Erziehung</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Teil 3/3:</em></strong></p>



<p>Insbesondere im englischsprachigen Raum, aber auch in Deutschland wird Attachment Parenting seit einigen Jahren <strong>kontrovers diskutiert.</strong> Kritiker:innen meinen, das Konzept sei frauenfeindlich, weil als erste Bezugsperson in der Regel sehr selbstverständlich die Mutter genannt wird. Zudem setze das Konzept viele Mütter unter eine Art Leistungsdruck und mache ihnen ein schlechtes Gewissen. In vielen Fällen sei bindungsorientierte Erziehung nicht wie von Sears gedacht umsetzbar &#8211; zum Beispiel dann, wenn die Mutter wieder arbeiten geht.</p>



<p>Andere werfen Eltern, die bindungsorientiert erziehen, vor, sie würden ihr Kind verziehen. Durch das ständige Herumtragen und Stillen solle es eigentlich nur ruhiggestellt werden &#8211; was von Hilflosigkeit auf Seiten der Eltern zeuge.</p>



<p>Nicht bedacht wird an dieser Stelle häufig, dass Sears zwar häufig von den Müttern spricht, aber selbstverständlich <strong>auch Väter, Großeltern oder Geschwister wichtige Bezugspersonen</strong> für ein Kind sein können. Auch ein Vater kann in den ersten Tagen nach der Geburt viel Körperkontakt mit dem Baby haben, es im Tragetuch tragen und auf seine Bedürfnisse eingehen.</p>



<p>Zudem hat das Erfüllen von Bedürfnissen in meinen Augen nichts damit zu tun, ein Kind zu verziehen. Im Gegenteil: Es ist schlicht und ergreifend ein Ausdruck <strong>elterlicher Fürsorge</strong> und stärkt das so wichtige Urvertrauen, aus dem sich später zum Beispiel das Selbstbewusstsein des Kindes speist. Es geht nicht darum, dem Kind jeden Wunsch zu erfüllen und zu allem Ja und Amen zu sagen, sondern darum, es <strong>respekt- und verständnisvoll zu behandeln.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Attachment Parenting ja oder nein?</h2>



<p>Die Frage, ob bindungsorientierte Erziehung nun erstrebenswert ist oder nicht, lässt sich pauschal nicht beantworten. Das zeigt auch die seit Jahren schwelende Debatte darüber.</p>



<p>Ich persönlich glaube daran, dass <strong>Kinder mit Erwachsenen gleichwertig und gleichwürdig sind</strong> und entsprechend behandelt werden sollten. Wie genau sich das aber ausgestaltet, kann und muss jede Familie für sich selbst herausfinden. Die Empfehlungen von Sears können als Orientierung dienen, dürfen aber selbstverständlich abgewandelt und <strong>an die individuellen Rahmenbedingungen Ihrer Familie angepasst</strong> werden. Auch eine Kombination mit anderen Ansätzen ist möglich.</p>



<p>Letztlich ist wichtig, dass Sie und Ihr Kind sich miteinander wohl fühlen, einander vertrauen können und einen Weg finden, auf dem keine der beiden Seiten zu kurz kommt. Wenn Sie sich dabei Beratung und Unterstützung wünschen, rufen Sie mich gerne an.</p>



<p><strong>Mobil: 0163 / 18 06 666</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/kritik-an-bindungsorientierter-erziehung/">Kritik an bindungsorientierter Erziehung</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beziehungsorientierte Erziehung und bindungsorientierte Erziehung &#8211; Die Unterschiede</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-bindungsorientierter-erziehung-und-beziehungsorientierter-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 11:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 2/3: Die beziehungsorientierte Erziehung wird häufig in einem Atemzug mit der bindungsorientierten Erziehung genannt. Die Bezeichnungen sind nicht synonym zu...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-bindungsorientierter-erziehung-und-beziehungsorientierter-beziehung/">Beziehungsorientierte Erziehung und bindungsorientierte Erziehung &#8211; Die Unterschiede</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Teil 2/3:</em></strong></p>



<p>Die <strong>beziehungsorientierte Erziehung</strong> wird häufig in einem Atemzug mit der <a href="https://teamwerk-familie.de/bindungsorientierte-erziehung-definition-vorteile-kritik/">bindungsorientierten</a> Erziehung genannt. Die Bezeichnungen sind nicht synonym zu verwenden, in der Praxis aber oft schwierig voneinander abzugrenzen.</p>



<p>Die beziehungsorientierte Erziehung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie <strong>auf Strafen, Drohungen und andere Machtausübungen verzichtet</strong>. Das Kind wird nicht konditioniert, in erwünschtem Handeln bestärkt und für unerwünschtes gescholten. Stattdessen wird es mit Respekt behandelt, angehört und in Entscheidungen einbezogen. Der Umgang zwischen Eltern und Kind ist ehrlich und wertschätzend. Es kann aber durchaus Regeln geben, die in jeder Familie individuell ausgehandelt werden.</p>



<p>Wer seine Kinder beziehungsorientiert erzieht, handelt in der Regel automatisch auch bindungsorientiert. Umgekehrt muss das nicht zwangsläufig der Fall sein. Es gibt zum Beispiel Eltern, die ihr Kind viel tragen, lange stillen und im Familienbett schlafen lassen, aber dennoch bestrafen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beziehungssorientierte Erziehung &#8211; Die Vorteile</h2>



<p>Kinder streben danach, ein <strong>gleichwürdiges Mitglied ihrer Familie</strong> zu sein. Das heißt, sie wollen gesehen und ernst genommen werden und das Gefühl haben, etwas bewirken zu können. Fühlen sie sich gleichwertig und wichtig, kooperieren sie gern mit ihren Eltern. Werden sie hingegen von oben herab behandelt, ihre Bedürfnisse übergangen und ihre Signale überhört, versuchen sie, sich ihren Platz im Familiengefüge zu erobern.</p>



<p>Das zeigt sich in ganz unterschiedlicher Ausprägung. Während das eine Kind den ganzen Tag nur noch Unsinn macht, um beachtet zu werden, ist das nächste übertrieben höflich und hilfsbereit, um als Musterkind wahrgenommen zu werden und Anerkennung zu erhalten. Auch offene Aggression ist möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beziehungsorientierte Erziehung und ihre Wirkung</h2>



<p>Bindungsorientierte Erziehung kann dafür sorgen, dass das <strong>Familienleben harmonisch</strong> bleibt und alle Beteiligten ihre Bedürfnisse erfüllen können. Das Kind erfährt in sicherem Rahmen <strong>Selbstwirksamkeit</strong> und wächst zu einem selbstbewussten Erwachsenen heran. Zudem lernen Kinder durch die Beobachtung ihrer beziehungsorientierten Eltern <strong>Empathie</strong> und können so zu einem mitfühlenden, hilfsbereiten Teil der Gesellschaft werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-bindungsorientierter-erziehung-und-beziehungsorientierter-beziehung/">Beziehungsorientierte Erziehung und bindungsorientierte Erziehung &#8211; Die Unterschiede</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bindungsorientierte Erziehung: Definition, Vorteile, Kritik</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/bindungsorientierte-erziehung-definition-vorteile-kritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 11:46:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=665</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teil 1/3: Bindungsorientierte Erziehung: Über kaum ein anderes Thema werden so eifrig hitzige Kontroversen ausgetragen wie über verschiedene Erziehungsstile. “Das einzig...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/bindungsorientierte-erziehung-definition-vorteile-kritik/">Bindungsorientierte Erziehung: Definition, Vorteile, Kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Teil 1/3:</em></strong></p>



<p>Bindungsorientierte Erziehung: Über kaum ein anderes Thema werden so eifrig hitzige Kontroversen ausgetragen wie über verschiedene Erziehungsstile. “Das einzig Wahre”, sagen die einen, “Damit verzieht man sein Kind”, die anderen.</p>



<p>Doch was ist bindungsorientierte Erziehung eigentlich genau? Wie unterscheidet sie sich von anderen Erziehungsformen? Und welche Seite hat denn nun recht? Ist bindungsorientierte Erziehung vielleicht sogar für Ihre Familie sinnvoll? Lassen Sie uns dieses Thema einmal näher beleuchten:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist bindungsorientierte Erziehung?</h2>



<p>Das Konzept der bindungsorientierten Erziehung &#8211; oft auch als <strong>bedürfnisorientierte Erziehung</strong> bezeichnet &#8211; stammt von dem US-amerikanischen Kinderarzt William Sears und seiner Frau Martha. Die Basis dafür geht zurück auf die 1980er Jahre. Im Englischen als <strong>Attachement Parenting (kurz AP)</strong> bezeichnet kommt auch hierzulande dieser Begriff ab und zu vor. Bindungsorientiert, <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-bindungsorientierter-erziehung-und-beziehungsorientierter-beziehung/">bedürfnisorientiert</a> und Attachment Parenting sind also als Synonyme zu verstehen.</p>



<p>Im Kern geht es bei diesem Ansatz darum, schon von der Geburt an eine <strong>enge Bindung zwischen dem Kind und mindestens einer Bezugsperson</strong> &#8211; zum Beispiel der Mutter &#8211; herzustellen. Das Kind soll sich zu jeder Zeit sicher, geborgen und wertgeschätzt fühlen und sich aus dieser Basis heraus zu einem selbstbewussten Erwachsenen entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Grundlagen der bindungsorientierten Erziehung</h2>



<p>Grundlage der bindungsorientierten Erziehung sind die sogenannten Baby-Bs.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die sieben Baby-Bs</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Birth Bonding:</strong> Unmittelbar nach der Geburt nehmen Mutter und Kind innigen Körperkontakt auf. Dies gilt als Basis der künftigen engen Bindung</li>



<li><strong>Breastfeeding:</strong> Die Mutter stillt ihr Baby &#8211; und zwar nicht nach einem festgelegten Zeitplan, sondern wann immer das Kind das Bedürfnis danach hat.</li>



<li><strong>Babywearing:</strong> Eltern tragen ihr Baby so häufig und lange wie möglich am Körper, zum Beispiel in einem Tragetuch.</li>



<li><strong>Bedding close to Baby:</strong> Bezugsperson und Kind schlafen im selben Bett, mindestens aber sehr nah beieinander. Dieses Konzept ist auch als Co-Sleeping bekannt und mittlerweile setzen viele Familien auf eigens für diesen Zweck gefertigte besonders große Familienbetten.</li>



<li><strong>Belief in Baby’s Cry:</strong> Die Eltern gehen davon aus, dass Weinen ein Zeichen von nicht erfüllten Bedürfnissen ist. Sie betrachten es als Signal ihres Kindes und reagieren darauf. Das Baby wird nicht schreien gelassen.</li>



<li><strong>Balance and Boundaries:</strong> Nicht nur die Bedürfnisse des Kindes werden geachtet, sondern auch die der Eltern. Nur wenn es allen Beteiligten gut geht, kann das Familiengefüge funktionieren. Die Eltern setzen deshalb klare Grenzen und nehmen sich regelmäßig Zeit, sich um sich selbst zu kümmern.<br>Beware auf Baby Trainers: Sears rät dazu, auf Schlaftrainings und andere Programme, in denen Babys in eine bestimmte Richtung gedrängt werden sollen, zu verzichten.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Die Baby-Bs und bindungsorientierte Erziehung</h2>



<p>Bei Babys geht es zunächst darum, alle <strong>Bedürfnisse zu erkennen</strong> und ohne Verzug zu stillen. Später liegt der Fokus darauf, ihnen zuzuhören, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihnen mit <strong>Respekt zu begegnen</strong>. Alle gemeinsam suchen nach einer Möglichkeit, die manchmal widerstreitenden Wünsche in einer Familie möglichst gut zu vereinen. Kinder sind genauso viel wert wie Erwachsene und man begegnet ihnen auf Augenhöhe anstatt von oben herab. Natürlich stehen dabei immer der entsprechende Entwicklungsstandes und die Fähigkeiten des Kindes im Vordergrund.</p>



<p>Die Auslebung der Ansätze der bindungsorientierten Erziehung im Alltag, <strong>variiert von Familie zu Familie</strong>. Jedes Eltern-Kinder-Gespann findet eine eigene Interpretation, mit der es gut zurechtkommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/bindungsorientierte-erziehung-definition-vorteile-kritik/">Bindungsorientierte Erziehung: Definition, Vorteile, Kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
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