<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</title>
	<atom:link href="https://teamwerk-familie.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://teamwerk-familie.de/</link>
	<description>Familientherapie, Elternberatung &#38; Psychotherapie in Schwelm sowie online​.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 20 Jul 2023 08:50:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://teamwerk-familie.de/wp-content/uploads/cropped-cropped-teamwerk-back-32x32.png</url>
	<title>TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</title>
	<link>https://teamwerk-familie.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Toxische Anpassung &#8211; Wie sich die Perspektive von Sabrina und Andrea geändert hat.</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/toxische-anpassung-wie-sich-die-perspektive-von-sabrina-und-andrea-geaendert-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kieselstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 08:48:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=3648</guid>

					<description><![CDATA[<p>Toxische Anpassung - Wie sich die Perspektive ändern kann. Eine Geschichte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/toxische-anpassung-wie-sich-die-perspektive-von-sabrina-und-andrea-geaendert-hat/">Toxische Anpassung &#8211; Wie sich die Perspektive von Sabrina und Andrea geändert hat.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="kt-adv-heading_42acf1-aa wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_42acf1-aa">Ich möchte dir von Sabrina und Andrea erzählen.</h3>



<h4 class="kt-adv-heading_9ec54d-b9 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_9ec54d-b9">Sabrina</h4>



<p>Sabrina ging es viele Jahre so, wie beschrieben. Sie kam nicht wirklich weiter. Außerdem war sie lange Jahre der Meinung, ziemlich dumm zu sein. Dagegen sprach zwar ihr Studienabschluss und die vorher abgeschlossene Ausbildung, doch tief in ihr zweifelte sie sich und das was sie, auch an persönlicher Entwicklung, erreicht hatte an.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Andrea</h4>



<p>Andrea war in der Schule nie so gut, wie sie hätte sein können, vielleicht in Sprachen und Sport, doch das beeinflusste die Zeugnisse nicht wesentlich.</p>



<p>Trotzdem sie doch ein &nbsp;Fachabitur zu standebrachte entschied sie sich für eine Ausbildung. Sie traute sich ein Studium nicht zu. Und das begleitete sie schmerzhaft.</p>



<p>Beide, Sabrina und Andrea haben das Gefühl, dass sie ihr eigentliches Potential nicht leben können. Doch wirklich greifbar, was das sein soll, ist es für beide nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Psychotherapeutische Begleitung – Genau Hinschauen</h3>



<p>In den Psychotherapiesitzungen haben wir uns gemeinsam ihre Lebensgeschichten angeschaut.</p>



<p>Sie haben anhand ihrer Genogramme (Familienschaubild) herausgefunden, dass es in ihren Familien jemand gab, über den ähnliches erzählt wurde. Sie haben sich die Beziehungsgestaltung der Großeltern angesehen und konnten plötzlich mehr Verbindung ziehen zu dem Umgang ihrer Eltern mit ihnen. Es tauchten Bemerkungen auf, die sie selbst auch kannten.</p>



<p>Sie erforschten ihre Lebenslinien und stellten visuell dar, was ihnen alles gelungen war oder auch die Misserfolge, die sie erfahren hatten. Doch wirklich erfreuen an den Erfolgen konnten sie sich nicht. Als wenn diese nicht zu ihnen gehörten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Selbstbeschreibung, die nicht zum Leben passt – wenn dein Leben zur Last wird</h4>



<p>Sabrina und Andrea haben sich als aufgeschlossen, neugierig, wissbegierig beschrieben. Als Kinder waren sie fröhlich, interessierten sich für viele Dinge, teilten gerne ihre Erkenntnisse. Doch irgendwie hat sich das geändert.</p>



<p>Andrea stellte fest, dass vieles davon nicht erwünscht war. Ihre Mutter hatte ihr erzählt, dass Andrea ein anstrengendes Kind war. Das häufig Wutanfälle bekam.</p>



<p>Sabrina erzählte, dass sie sich häufig in andere Welten flüchtete. Sie las sehr viel und lebte auch emotional in den Geschichten, die sie las. Vielleicht verpassete sie dadurch die Erforschung der Welt?</p>



<p>Ihre Eltern fanden, dass ihre Tochter zu viele Ideen im Kopf hatte, kaum etwas umsetzte und bevor sie etwas beendet hatte schon am liebsten Neues angefangen hätte.</p>



<p>Ihre Mutter, sagte Sabrina, sei nie zufrieden gewesen, mit dem was Sabrina machte. Es gab bei allem die Abschlussbemerkung: Na, beim nächsten mal musst du dir noch mehr Mühe geben“.</p>



<p>Wenn Andrea sich ihren Eltern öffnete und etwas von sich erzählte, reagierten diese abwehrend und verständnislos.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wenn du plötzlich ,,sehen“ kannst oder auch ,,Zurück in die Zukunft“</h4>



<p>In der Therapie legte sich erst ein Schalter um, als der Gedanke aufkam, dass niemand wahrgenommen hatte, dass sie intelligent und hochsensibel sind. Dass sie Dinge gut miteinander verknüpfen können. Dass ihre Art zu denken und ihr Interesse an vielen Dingen nichts mit Sprunghaftigkeit oder wenig Durchhaltevermögen zu tun hatte. Dass nicht sie falsch waren, sondern, dass ihr Umfeld sie nicht verstanden hat. Und vielleicht auch nicht mithalten konnte.</p>



<p>Damit hatte sich die Grundlage, auf der sie meinten, sich verändern zu können geändert. Am Selbstwert und den fehlenden Gefühlen dazu hätten sie noch sehr lange herumschrauben können. Sie wären nicht dorthin gekommen. Von ihrem Ist- Zustand zu ihrem Soll- Zustand.</p>



<p>Das was eigentlich zu Grunde liegen sollte war, dass ihr Anderssein völlig in Ordnung ist und zu Ihnen gehört. Dass sie auf dieser Basis ihren Selbstwert ganz anders einordnen können und neue Selbstwirksamkeitserfahrungen machen können. Ihr Konzept und Bild von sich selbst ist konträr dem, was ihnen in ihrer Kindheit vermittelt wurde.</p>



<p>Nicht jedes Kind kann sich von den Zuschreibungen der Eltern oder Lehrer, Mitschülern, Spielkameraden von sich aus befreien. Und den Abgleich von: so werde ich gesehen mit so bin ich aber und das ist ok, selbstwirksam schaffen.</p>



<p>Viele Kinder passen sich an, da ihr Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Anerkennung und vielleicht auch Sicherheit größer ist als das Bedürfnis nach Authentizität. Es gab auch vor vielen Jahren Familien in denen Kinder weitestgehend so sein durften, wie sie waren. Doch in den Familien in denen Eltern keinen Raum dafür ließen, weil sie ein starres Weltbild oder<br>Bild von Kindern hatten, evtl. auch aus religiösen Gründen, oder die Eltern mit sich selbst beschäftigt waren, da es psychische Erkrankung oder Alkoholismus in der Familie gab, konnten Kinder ,,nur leben“ indem sie sich selbst aufgaben und bis zur Unsichtbarkeit anpassten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was das mit deiner Identität und auch deiner Gesundheit zu tun hat</h4>



<p>Dass jemand wie Sabrina und Andrea dann eigentlich gar nicht wissen, wer sie sind und wie sie sind, sich evtl.in ihrem Körper gar nicht zu Hause fühlen und eigene Grenzen nicht kennen und nicht kommunizieren können, halte ich für nachvollziehbar. Dass sie immer wieder in Kontakten zu anderen sich unwohl und nicht gesehen fühlen und sich auch als Erwachsene anpassen, wie auf,, Zehenspitzen gehen“ um ja die andere Person nicht zu verärgern oder zu verscheuchen. Denn sie haben gelernt, dass wenn sie sich zeigen, sie abgelehnt, nicht verstanden werden und auch nicht dazugehören können.</p>



<p>Diese Anpassung bis zur Unsichtbarkeit der echten Persönlichkeit kann viele Folgen nach sich ziehen. Andrea z. B. hat mit innerer Unruhe und Getriebenheit zu tun. Immer schon. Sehr früh haben sich Ängste entwickelt. Die waren zwischendurch nicht so präsent, doch als sie in die Wechseljahre gekommen ist, sind sie mit noch mehr Wucht wieder gekommen.</p>



<p>Wenn jemand sich und die eigene Veranlagung versteckt, dann ist das Leben mit verschiedenen Masken sehr anstrengend. Man ist nie bei sich selbst sondern immer nur bei anderen und abhängig von der Bestätigung von außen. Dass sich dann das Leben zäh und meist extrem anstrengend anfühlt kann die Folge sein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Nur wenn wir uns von toxischer Anpassung befreien, können wir unsere wahre Identität entdecken und entfalten.</p>
<cite>Unknown</cite></blockquote>



<p>Wut und Traurigkeit schicken das Nervensystem immer wieder in Extremzustände und man kann gar nicht gut entspannen. Gut gemeinte Ratschläge, wie der, Achtsamkeit zu üben oder zu meditieren funktionieren oft nicht</p>



<p>Ständig wie ein Schauspieler unterwegs zu sein hilft nicht dabei, sich und seinen Köper wahrzunehmen. Das wird vernachlässigt. Darunter leidet die Gesundheit. Zu viel vom Falschen Essen zur Beruhigung oder um sich besser zu fühlen, Alkohol trinken, damit man entspannen kann oder mutiger wird, zu wenig Wasser trinken, weil man kein Durstgefühl hat…</p>



<p>&nbsp;Die eigenen Grenzen werden nicht gespürt und machen gute vertrauensvolle Beziehungen sehr schwer. Kommunikation funktioniert dann auch immer wieder nicht so, wie man sich das wünscht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bei sich ankommen, sich selbst sehen können, neue Möglichkeiten entdecken</h4>



<p>Nachdem sie verstanden haben, dass sie selbst die Definitionsmacht über sich und ihr sein haben, hat sich die Sicht auf die Basis geändert. Sie können sich verändern, ja, doch geht es vielmehr darum, wie sie mit dem Wissen um sich selbst umgehen wollen. Was das für eine Bedeutung in ihrem Leben bekommen kann. Was ihnen jetzt möglich sein kann. Wie es ihnen besser geht.</p>



<p>Andrea fühlt sich neuerdings, als ob sie richtig in ihrem Körper angekommen ist. Sie ist nicht mehr auf dem Beobachterposten und beobachtet, wie andere leben, sondern ihr Selbstgefühl: Hallo hier bin ICH! hat sich geändert.</p>



<p>Sabrina ist immer noch überrascht, dass sie nicht gemerkt hat, was die Grundlage für ihr Denken und Fühlen über sich selbst war. Und das das Annehmen einer,, Fremden/ Unsichtbaren“ ja gar nicht die Wirkung haben kann, von der immer erzählt wird.</p>



<p>Und dass sie die Ratschläge von anderen nämlich sich selbst zu akzeptieren, die eigenen Grenzen zu akzeptieren, nicht immer so viel zu wollen, also mehr als vorhanden ist, nicht immer auf andere schielen, nicht vergleichen, endlich einmal zu sich selbst stehen, sich zu zeigen wie sie ist,&nbsp; &#8211; nicht umsetzen konnte und diese im Nachhinein wie ein Hohn wirken. Solche Ratschläge haben eher etwas mit den Menschen aus dem Umfeld zu tun, mit deren Begrenzungen und deren vollkommen anderer Art zu sein und zu denken.</p>



<p>,, Meine Grenzen/ Begrenzungen sind halt nicht deine Grenzen. Meine sind ganz woanders und ich muss nicht so sein, wie du. Ich muss so sein, wie ich bin damit es mir gut geht.“</p>



<p>Jemand der nicht liest kann halt nichts dazu sagen, z. B., dass sie denkt, dass Sabrina nicht ständig lesen sollte, dass es nicht gut sei und dass sie ja sonst ihren Aufgaben nicht so nachkommen könnte, wie diese Person.</p>



<p>Wirklich absurd, findet sie jetzt. Vor kurzem hätte sie das noch,, geglaubt“. Und sich unzulänglich gefühlt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Neuen Kurs nehmen, endlich deine Segel setzen und den Wind für dich nutzen</h4>



<p>Andrea hat in einer Beratung sich selbst als Schiff beschreiben sollen: klein, zwar Segel doch zusätzlich ein Motor nötig, Platz für wenig Menschen, erst im falschen Gewässer unterwegs, doch nach dem Wechsel aufs Meer nur dicht an der Küste unterwegs. Freude am kurzen Kontakt mit den großen, weitgereisten Schiffen, doch nie auf Augenhöhe. Keinen Mut aufs Meer hinauszufahren, weil es zu unsicher ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie sie sich wohl demnächst beschreiben wird?</h4>



<p>Vielleicht bist du ähnlich wie Sabrina und Andrea unterwegs. Und du fühlst dich falsch in dieser Welt. Du merkst, da ist etwas und kannst es noch nicht greifen. Du fühlst dich noch nicht so, doch deine Persönlichkeit ist tief in dir vorhanden und meldet sich immer wieder.</p>



<p>Du bist herzlich eingeladen gemeinsam mit mir hinzuschauen, das Alte zu durchschauen und neue Möglichkeiten für dich zu ,,erschauen“.</p>



<p>Du kannst deinen Kurs ändern dich neu ausrichten, entdecken, wie du bist und ob Boot oder Gewässer für dich passen..</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sich selbst besser verstehen. Lerne dich selbst und deine Lebenswirklichkeit genauer kennen.</h4>



<p>Als Heilpraktikerin (Psychotherapie) unterstütze ich dich in meiner Privatpraxis <a href="https://teamwerk-familie.de/psychotherapie-schwelm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teamwerk Psychotherapie</a> auf deinem Weg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/toxische-anpassung-wie-sich-die-perspektive-von-sabrina-und-andrea-geaendert-hat/">Toxische Anpassung &#8211; Wie sich die Perspektive von Sabrina und Andrea geändert hat.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Toxische Anpassung.</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/toxische-anpassung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kieselstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 14:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=3629</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem falschen Boot unterwegs? Unsichtbar hinter deiner eigens erstellten Fassade?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/toxische-anpassung/">Toxische Anpassung.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Hinter deiner Fassade bist du unsichtbar? Wie toxische Anpassung deine Gesundheit und Identität beeinflusst.</h3>



<p>Hast du immer wieder das Gefühl, falsch zu sein? Vielleicht im falschen Film? Vielleicht adoptiert? Oder im Krankenhaus nach deiner Geburt vertauscht worden zu sein? Vielleicht ist der Kaiserschnitt die Ursache dafür, dass du dich so fühlst, dass du nicht so belastbar bist, wie andere Menschen. Das du nicht so gut mit deinen Gefühlen umgehen kannst. Dass du zu viel fühlst, Zu schmerzempfindlich bist, zu schnell ärgerlich oder ungeduldig wirst … Dass du ständig grübelst, oder dich immer wieder mit zu viel Informationen belastest, die für andere Menschen keinerlei Relevanz haben …</p>



<h4 class="wp-block-heading">ErZiehung – wer legt fest, wohin?</h4>



<p>Wir sind erzogen worden! Unsere Eltern meinten es gut! Oder doch nicht?</p>



<p>Sie hatten bestimmte Vorstellungen, wie wir zu sein hatten. Was wir zu denken hatten, wie wir zu sozialen Menschen werden sollten. Die Vorgaben und Erwartungen der Gesellschaft waren strikt und unsichtbar im Familienalltag immer präsent. Und sind zu den Erwartungen unserer Eltern geworden.</p>



<p>Vieles davon hat seinen berechtigten Platz. Es ist hilfreich, sich in einer Gruppe anpassen zu können, mit anderen in einer Gruppe zurechtzukommen. Ein Teil davon zu sein, sich zugehörig fühlen zu können. Seinen Teil beitragen zu können. Sich an Absprachen halten zu können. Und so weiter.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und was, wenn das bei dir nicht funktioniert hat?</h4>



<p>Doch vielleicht bist du eine Person, die gerade das nicht kann. Die sich immer anders fühlt &#8211; nicht passend, nicht wie die anderen. Die andere immer für besser und selbstsicherer hält. Die Mühe hat, für andere sichtbar zu sein, sich einzubringen. Die sich immer diffus unsicher fühlt. Und dann auch traurig, resigniert, hilflos und erschöpft.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Toxische Anpassung ist der Prozess, in dem wir Teile von uns selbst opfern, um in eine Welt zu passen, die uns nicht akzeptiert. </p>
<cite>Steve Maraboli</cite></blockquote>



<p>Du bist vielleicht diejenige, die immer tiefstapelt, sich wenig zutraut, viel Sicherheit benötigt.</p>



<p>Du bist diejenige, die aufgefordert wird, doch mal mutiger zu sein, mitzumachen, nicht immer so still/ schüchtern oder auch nicht immer so viel zu reden/ zu laut zu lachen/ zu albern /zu vorlaut zu sein/ zu sehr dein Wissen in den Vordergrund zu stellen.</p>



<p>Du denkst, du bist falsch und dir wird signalisiert, dass du immer wieder so anstrengend bist, so wirr erzählst, keinen roten Faden hast. Oder die</p>



<p>Egal wie du dich gibst, du empfindest dich nicht als passend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Du stellst dich selbst in Frage. Du arbeitest immer wieder an dir.</h4>



<p>Du hast immer wieder den Eindruck, dass du daran arbeiten musst, dich zu ändern, zu verbessern. Damit du irgendwo besser reinpasst und dich nicht so falsch fühlst. Und genau das sagen dir auch immer wieder die Menschen, mit denen du gerade zu tun hast.</p>



<p>Du liest einen Ratgeber nach dem anderen, bemühst immer wieder das Internet, Sinnsprüche erwärmen dein Herz, Du klebst wunderschöne Karten an den Spiegel um dich daran zu erinnern, wie wertvoll du bist. Hast gemeint, deine Glaubenssätze bearbeitet zu haben. Affirmationen begleiten dich und du merkst – irgendwie ist es anstrengend. Du bemühst dich so sehr, dich zu verändern und vor allem, dich anders zu fühlen, doch nichts tut sich.</p>



<p>Du bekommst gesagt, dass du dich doch nicht immer mit anderen vergleichen sollst. Nur was sonst? Ja, was sonst? </p>



<p><em>&#8211; Fortsetzung folgt &#8211;</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Gedanken-Exkurs Identität und Gesundheit</h3>



<p>Identität und Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Hier sind einige Gedanken, die diese Verbindung verdeutlichen:</p>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li>Psychische Gesundheit hängt meiner Meinung nach mit einem guten Selbstbild und einem stabilen Selbstkonzept zusammen. Wenn du dich selbst akzeptieren kannst, dann hast du in der Regel ein geringeres Risiko eine Psychischen Erkrankung zu entwickeln.</li>



<li>Du kannst Stress besser bewältigen, wenn du weißt, wer und wie du bist. Welche Ziele, Werte und Überzeugungen du zurückgreifen kannst.</li>



<li>Du lebst zufriedener und glücklicher wenn du dir selbst treu bleibst. Vorausgesetzt du passt dich nicht an und versteckst das, was dich ausmacht.</li>



<li>Sie gelingt dir leichter, da du dich, deine Grenzen und die Reaktionen deines Nervensystems wahrnimmst und ernst nimmst</li>



<li>Mit dem Wissen um deine Identität ist Beziehungsgestaltung anders. Du kannst für dich einstehen und natürlich auch Verständnis für Art des Anderen haben. Es gibt plötzlich Platz für deine Bedürfnisse und du hast die Möglichkeit, Menschen zu finden, die dir ein Gegenüber sind.</li>
</ol>



<p>Es ist wichtig anzumerken, dass Identität und Gesundheit komplexe Themen sind und von vielen individuellen und sozialen Faktoren beeinflusst werden. Diese Gedanken sollen lediglich einen Überblick über die Verbindung zwischen Identität und Gesundheit bieten. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Sich selbst besser verstehen. Lerne dich selbst und deine Lebenswirklichkeit genauer kennen. </h4>



<p>Als Heilpraktikerin (Psychotherapie) unterstütze ich dich in meiner Privatpraxis <a href="https://teamwerk-familie.de/psychotherapie-schwelm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teamwerk Psychotherapie</a> auf deinem Weg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/toxische-anpassung/">Toxische Anpassung.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corinna von der Mühlen</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/mein-werdegang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2023 12:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TeamWerk Familie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk.zwischenspeicher.de/?p=3165</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mein Werdegang Sich sicher fühlen, verbunden, autonom, selbstwirksam und zugehörig. Das wollten wir als Kinder und wollen es auch noch als...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/mein-werdegang/">Corinna von der Mühlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="kt-adv-heading_f80535-12 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f80535-12">Mein Werdegang</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Sich sicher fühlen, verbunden, autonom, selbstwirksam und zugehörig.</h3>



<p>Das wollten wir als Kinder und wollen es auch noch als Erwachsene. Wenn eines dieser emotionalen Bedürfnisse nicht erfüllt ist, zeigen wir das – mal mehr und mal weniger verständlich. Wie du als Mama daraus entstehende Familienkonflikte wandeln, deine Bindung und deine Beziehung innerhalb der Familie stärken und deine Familie wieder mehr genießen kannst, auf diesem Weg begleite ich dich als Familientherapeutin und Mama. Egal an wen oder was wir glauben, bei mir ist es Gott, die Antwort auf viele Herausforderungen lautet für mich inzwischen:&nbsp;<strong>Gleichwürdigkeit, Liebe und Vertrauen, in uns und unsere Kinder.</strong></p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image_2687c4-d0 size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="736" height="736" src="https://teamwerk-familie.de/wp-content/uploads/von-der-muehlen-portrait.jpg" alt="" class="kb-img wp-image-2047" srcset="https://teamwerk-familie.de/wp-content/uploads/von-der-muehlen-portrait.jpg 736w, https://teamwerk-familie.de/wp-content/uploads/von-der-muehlen-portrait-300x300.jpg 300w, https://teamwerk-familie.de/wp-content/uploads/von-der-muehlen-portrait-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 736px) 100vw, 736px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Familienleben empfand ich häufig als sehr anstrengend.</h3>



<p>Meine Familie, das sind mein Mann und unsere 4 Kinder, 3 erwachsen und unser Jüngster im schönsten Teenie-Alter. Als unsere Kinder klein waren, gab es zwischen mir und den Kindern mehr Konflikte, als mir lieb war und ich habe so oft anders reagiert, als ich es wollte. Meine Kinder haben sich von mir bevormundet gefühlt, sich genervt abgewendet, dicht gemacht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Wunsch nach einfacher Erziehung und nach “funktionierenden Kindern” war groß.</h3>



<p>Ratschläge von anderen und vorgeschlagene Methoden, um die Kinder ,,in den Griff zu kriegen“, so dass sie mir ,,nicht auf der Nase herumtanzen“, haben meist nicht geholfen und ich fühlte mich sehr frustriert.<br>Ich habe mich lange selbst nicht getraut, eine Erziehungsberatung in Anspruch zu nehmen. Damals verstand ich Erziehungsberatung als Eingeständnis von Versagen, meines Versagens als Mama. Heute weiß ich, dass mich der Blick von außen wohlwollend unterstützt, unser Familienleben friedlicher zu gestalten und die angestrengte Sicht auf meine Kinder in eine entspannte Sicht zu wandeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Blick auf Familie und Kinder hat sich durch Familienberatungen sehr verändert.</h3>



<p><strong>Wertschätzung und Respekt gegenüber unseren Kindern und ihrer Persönlichkeit</strong>&nbsp;sind mir sehr wichtig geworden und Gleichwürdigkeit. Zu wissen, wie sich meine Kinder emotional entwickeln, half mir auch in Momenten voller Wut (meine oder die meines Kindes),&nbsp;<strong>mich als Mama mehr so zu verhalten, wie ich es mir eigentlich vorstellte</strong>&nbsp;– auf Augenhöhe.&nbsp;<strong>Und ich habe erfahren, wie ich durch meine Sprache die Atmosphäre in der Familie positiv beeinflussen kann.</strong>&nbsp;So fühlte ich mich nach einiger Zeit viel sicherer und gelassener im Umgang mit meinen Kindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Darum begleite ich heute selbst Mamas mit Familientherapie und -beratung in Schwelm und online.</h2>



<p>In einer sehr schwierigen Situation mit einem meiner Kinder habe ich viel Hilfe bekommen. Seitdem ist der Wunsch in mir, andere Mamas dabei zu begleiten, neue beziehungsorientierte Wege für ihre Familien zu entdecken.<br>Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, Kindern eine Kindheit zu ermöglichen, die ich selbst gebraucht hätte. Gewaltfrei, respektvoll und auf Augenhöhe. Mit Eltern, die ihr Handeln und ihre Motive reflektieren.</p>



<p><strong>Ich unterstütze dich darin, dich innerlich zurückzulehnen, um das Zusammensein mit deinem Kind wirklich zu genießen und dich selbst nicht immer in Frage zu stellen.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/mein-werdegang/">Corinna von der Mühlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Immer wieder Stress im Familienalltag? Think Different!</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/immer-wieder-stress-im-familienalltag-think-different/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corinna von der Mühlen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 07:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=1551</guid>

					<description><![CDATA[<p>Think different?! Ist das nicht ein Werbeslogan?Ja, genau. Steve Jobs hat dadurch einen echt großen Coup gelandet. Er hat es geschafft,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/immer-wieder-stress-im-familienalltag-think-different/">Immer wieder Stress im Familienalltag? Think Different!</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Think different?!</h2>



<p>Ist das nicht ein Werbeslogan?<br>Ja, genau.</p>



<p>Steve Jobs hat dadurch einen echt großen Coup gelandet. Er hat es geschafft, dass viele Menschen seine Produkte kaufen wollen.<br>Macht es Sinn so einen Slogan für Familientherapie umzufunktionieren? Ich verkaufe schließlich kein Produkt zum Anfassen. Dafür biete ich Hilfe und Unterstützung für Familien an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Ziel: Sich einfach besser verstehen &#8211; damit der Familienalltag wieder entspannt und leicht wird.</h3>



<p>Damit wieder mehr Harmonie den Familienalltag prägt. Gute Qualität ist dabei das A&amp;O. Und zwar geht es hierbei um die gute Qualität der Beziehungen in der Familie. Die gestalten maßgeblich die Eltern &#8211; auch wenn es häufig so aussieht, als würden die Kinder für die schlechte Stimmung, das Genervtsein der Eltern, das Leben scheinbar am Rande des Wahnsinns, verantwortlich sein. Allerdings sind die Eltern die Erwachsenen und tragen die Verantwortung für ein gelingendes Miteinander. Und ja: es ist häufig wirklich eine herausfordernde Aufgabe. Nicht nur, wenn die Kinder klein sind, sondern auch während der Schulkindzeit und in den Teenagerjahren. Bis sie groß sind und Eltern sich zurücklehnen können, dauert es.</p>



<p>Und deswegen finde ich den Ansatz des &#8222;Think Different&#8220; so gut. Oder auch: Think outside the Box. Nämlich der Box, die Sie geprägt hat.<br>Mir begegnet immer wieder diese eine Einstellung von Eltern: So, wie mein Kind sich verhält, ist es falsch. Wenn es das jetzt nicht lernt, wie soll es denn dann später zurechtkommen? Manche Eltern sind ganz schön festgefahren und festgelegt auf eine bestimmte Deutung des Verhaltens ihrer Kinder. Und halten fest an Vorstellung, wie sie ihr Kind am liebsten hätten. Und erwarten, dass ihr Kind sich genau daran anpasst. Plan B und ein akzeptieren der Persönlichkeit des jungen Menschen hat keinen Platz mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kinder im emotionalen Aus</h3>



<p>Was passiert dann fast schon automatisch?&nbsp; Eltern belohnen oder bestrafen ihr Kind für richtiges oder falsches Verhalten.<br>Und wo soll jetzt anders gedacht werden?&nbsp; Was soll an Belohnung oder Bestrafung denn falsch sein? Das macht doch jeder so. Das wird doch auch vielfach empfohlen.<br>Das was Grundlage von Stress in der Familie ist, dass das Verhalten des Kindes bewertet wird, sozusagen in einer Schublade landet. Und das lässt Eltern nur ganz wenig Möglichkeiten, wie sie reagieren können.<br>Gleichzeitig wird das Kind ins emotionale Aus geschickt. Dort ist es allein&#8230;<br>Das möchte vermutlich niemand. Sein Kind allein lassen, mit dem, was es bedrückt und was es erlebt. Oder, was meinen Sie? Jetzt kommt wieder der Impuls: Think Different!<br>Ihr Kind ist nicht auf die Welt gekommen, um Sie zu ärgern. Ihr Kind ist da, um von Ihnen begleitet zu lernen, wie das Leben in unserer Gesellschaft funktionieren kann. Und ihr Kind ist darauf angewiesen, dass Sie mit ihm in Verbindung bleiben, auch wenn sein Verhalten noch nicht perfekt ist. Ihr Kind will mit Ihnen zusammenarbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausstieg aus der Abwärtsspirale</h3>



<p>Das kann es viel besser, wenn Sie sein Verhalten als sinnvoll ansehen. Ein Kind hat für jedes Verhalten einen Grund. Genau wie Sie auch für Ihr eigenes Verhalten.</p>



<p>Diesen Grund gilt es herauszufinden und dabei helfen verschiedene Perspektiven und Denkmodelle. Es zeigt sich bei genauer Betrachtung einzelner Verhaltensweisen und Situationen, dass unter jedem Verhalten Bedürfnisse liegen, die die Motivation für Denken und für anschließendes Verhalten sind. Mit hilfreichem Wissen schaffen Sie es, hinter das Verhalten zu sehen, es mit neuen Perspektiven zu deuten, um mit Ihrem Kind in Verbindung bleiben zu können. Trotz Konflikt.</p>



<p>Also, &#8222;stiller Treppe&#8220;, &#8222;stillem Stuhl&#8220; oder Auszeit alleine im Zimmer können Sie getrost auf nimmer Wiedersehen sagen. Das schafft nur Distanz und hilft Kindern nicht dabei, zu lernen, wie sie Dinge besser gestalten können.</p>



<p>Eltern können aus einer Abwärtsspirale aussteigen, die bewirkt, dass sich die Beziehung zu Ihrem Kind verschlechtert, Ihr Kind sich häufig verweigert, Sie sich schlecht fühlen, weil Sie viel schreien und schimpfen, Sie die Liebe zu Ihrem Kind nur noch schwer entdecken können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eltern , die die Kraft von ,, Think different!&#8220; nutzen möchten, steigen aus</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>aus der Bewertung und dem Schubladendenken</li>



<li>aus Machtkämpfen</li>



<li>Manipulation</li>



<li>aus Wut und Aggression.</li>



<li>aus Kommunikationsverhinderern</li>



<li>aus der Erwartung, dass das Kind sein Leben genauso lebt, wie sie das gerne hätten</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Sie steigen ein in einen Prozess</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>in dem Wissen Ihnen hilft, Ihr Kind besser zu verstehen</li>



<li>in das Kennenlernen einer hilfreiche Sprache, die Kommunikation und Miteinander gelingen lässt</li>



<li>in die Möglichkeit in einen wirklichen Dialog mit ihrem Kind einzutauchen und seine Weltsicht zu erfahren</li>



<li>in eine konstruktive Lösungssuche, die Win-Win Lösungen entstehen lässt.</li>



<li>der Ihnen hilft, sich selbst besser zu verstehen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr Zufriedenheit gefällig?</h3>



<p>Und was ein nicht zu unterschätzenden Faktor ist: Sie werden sich zufriedener fühlen. Stellen Sie sich&nbsp; vor: Sie könnten Ihrem Kind eine ziemlich gute Mutter oder ein positiv bestärkender Vater werden. Ist es nicht auch das, was Sie sich vorgestellt haben, als Ihr Kind in Ihr Leben kam?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sie als gute Eltern können besser werden!</h4>



<p>Indem Sie bewusst aus dem, was Sie kennen aussteigen und es anders machen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den Mut, mich anzusprechen und einen Termin auszumachen. Es lohnt sich wirklich sehr eine Investition in sich und Ihren Familienalltag als genauso wertvoll und wichtig, wie eine materielle Anschaffung oder einen Urlaub anzusehen. Das könnte nämlich ein noch viel wertvollerer Coup werden, als der von Steve Jobs.</p>



<p>Ich lade Sie ein, mich anzurufen, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie zwar die Richtung, in die Sie mit Ihrer Familie wollen, ungefähr kennen, aber in dem Alltagshamsterrad, den Konflikten, Streiterein und Machtkämpfen oder auch den Wutanfällen (Ihren eigenen oder denen Ihres Kinde) immer wieder an Ihre Grenzen kommen. Sie haben vielleicht schon einiges an Ratgebern gelesen, bekommen das Wissen aber nicht in den herausfordernden Situationen umgesetzt. Oder rutschen immr wieder in alte Verhaltensmuster und verzweifeln hinterher an sich selbst. Machen Sie einen ersten Schritt zu einem harmonischeren Familienleben und mehr Zufriedenheit.</p>



<p>Sie erreichen mich unter der Nummer <strong>0163-1806666 </strong>oder <strong>info@teamwerk-familie.de</strong></p>



<p>Oder Sie buchen direkt einen kostenfreien Ersttermin auf meiner Seite. Dauer: 15-30 Minuten. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/immer-wieder-stress-im-familienalltag-think-different/">Immer wieder Stress im Familienalltag? Think Different!</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deine Kosten für eine Zusammenarbeit mit mir</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/honorar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 14:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familientherapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=1261</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fast jede Mama (und fast jeder Papa) kommt mal an die eigenen Grenzen. An den Punkt, an dem es genug ist....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/honorar/">Deine Kosten für eine Zusammenarbeit mit mir</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Fast jede Mama (und fast jeder Papa) kommt mal an die eigenen Grenzen.</p>



<p>An den Punkt, an dem es genug ist. Du bist nicht allein damit.</p>



<p>Du kannst wieder der sichere Hafen und Leitstern für dein Kind sein, der du schon bist.</p>



<p>Wenn du herausfinden willst, wie es für deine Familie leichter geht, bin ich an deiner Seite und unterstütze dich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entdecke neue Perspektiven und Wege, wie du wieder gelassen in deinem Familienalltag reagierst.</li>



<li>Erfahre wie du in Konflikten, Streit und Machtkämpfen gemeinsam mit deinem Kind Lösungen findest.</li>



<li>Lerne Sprache positiv zu nutzen und wie du am besten mit deinem Kind redest, damit auch alltägliche Situationen friedlich verlaufen.</li>



<li>Erkenne die versteckten Bedürfnisse hinter dem Verhalten von dir und deinem Kind.</li>



<li>Sieh der Wackelzahnpubertät und den Teenagerjahren viel entspannter entgegen.</li>
</ul>



<p><span style="color: #3366ff;"><em><strong>Du fragst dich, wie lange die Zusammenarbeit mit mir dauern wir, oder welche Dauer ich empfehle.</strong></em></span></p>



<p>Meiner Erfahrung nach braucht es deine Bereitschaft und dein Versprechen an dich selbst, um dich auf einen längeren Prozeß einzulassen, die eigentlichen Dinge hinter den sichtbaren und gefühlten Herausforderungen deines Mamaseins aufzuspüren und zu verändern. Deine Perspektiven zu wechseln.</p>



<p>Vor dem ersten Termin von 10 Terminen schicke ich dir einen Fragebogen zu. Den schickst du mir eine Woche vor dem ersten Termin zurück.</p>



<p>In den ersten 1-2 Terminen erzählst du mir mehr über das, was dich&nbsp; im Familienalltag belastet und wir legen gemeinsam Auftrag und Ziele fest.</p>



<p>In den nachfolgenden Terminen bekommst du sowohl Impulse, die dich anregen Situationen anders zu bewerten, als auch Unterstützung durch verschiedene therapeutische Methoden.&nbsp; Auch der einfache Gedankenaustausch kann dir Entlastung bringen und dich bestärken und ermutigen.</p>



<p><span style="color: #ff6600;">Deine Kosten für eine Zusammenarbeit mit mir liegen bei<em><strong> 10</strong> Terminen, die jeweils 75 Minuten dauern. Der Preis für eine Sitzung ist <strong>130 €.</strong></em></span></p>



<p>Feedback von Klienten:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><span style="color: #3366ff;"> <strong>,, </strong><em><strong>Es hilft uns sehr mit dir zu arbeiten. Der Familienalltag hat sich entspannt, seit wir wissen, wie wir das Verhalten unserer Kinder einordnen können</strong>. </em>&#8220;&nbsp; (Meike und Dirk S.,Lüdenscheid)</span></p>



<p><span style="color: #3366ff;">,,<em><strong> Ohne deine Unterstützung wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Danke!</strong></em>&#8220; ( Katja H. aus Sprockhövel)</span></p>



<p><span style="color: #3366ff;">,, <em><strong>Die Gespräche mit dir haben so gut getan.</strong></em> &#8220; ( Nina und Tim A. aus Schwelm)</span></p>
</blockquote>



<p>Buche jetzt dein kostenfreies telefonisches Kennenlerngespräch. Ich freue mich auf dich!&nbsp; 
<script>
  if (typeof hasAmeliaEntitiesApiCall === 'undefined' && ('' === '' && '' !== '1')) {
    var hasAmeliaEntitiesApiCall = true;
  }
  var ameliaShortcodeData = (typeof ameliaShortcodeData === 'undefined') ? [] : ameliaShortcodeData;
  ameliaShortcodeData.push(
    {
      'hasApiCall': (typeof hasAmeliaEntitiesApiCall !== 'undefined') && hasAmeliaEntitiesApiCall,
      'trigger': '',
      'trigger_type': '',
      'triggered_form': 'sbsNew',
      'in_dialog': '',
      'show': '',
      'counter': '1000',
      'category': '',
      'service': '',
      'employee': '',
      'location': '',
      'package': '',
      'layout': '',
    }
  );

  var ameliaShortcodeDataTriggered = (typeof ameliaShortcodeDataTriggered === 'undefined') ? [] : ameliaShortcodeDataTriggered;
  if (ameliaShortcodeData[ameliaShortcodeData.length - 1].trigger !== '') {
    if (ameliaShortcodeDataTriggered.filter(a => a.counter === ameliaShortcodeData[ameliaShortcodeData.length - 1].counter).length === 0) {
      ameliaShortcodeDataTriggered.push(ameliaShortcodeData.pop());
    } else {
      ameliaShortcodeData.pop()
    }
  }
  if (typeof hasAmeliaEntitiesApiCall !== 'undefined' && hasAmeliaEntitiesApiCall) {
    hasAmeliaEntitiesApiCall = false;
  }
</script>

<div
  id="amelia-v2-booking-1000"
  class="amelia-v2-booking"
 >
    <step-form-wrapper></step-form-wrapper></div>
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/honorar/">Deine Kosten für eine Zusammenarbeit mit mir</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Co-Regulation im Wutanfall?</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/was-ist-co-regulation-im-wutanfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corinna von der Mühlen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 16:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Regulation]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Wutanfall]]></category>
		<category><![CDATA[Wutanfälle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=1132</guid>

					<description><![CDATA[<p>Philip ist schon wieder wütend. Und das so richtig! Der Wutanfall ist wirklich heftig.&#160; Seine Mutter Sarah kommt es so vor,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-co-regulation-im-wutanfall/">Was ist Co-Regulation im Wutanfall?</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Philip ist schon wieder wütend. Und das so richtig!</p>



<p>Der Wutanfall ist wirklich heftig.&nbsp; Seine Mutter Sarah kommt es so vor, dass er wie immer urplötzlich auftaucht und natürlich auch wie immer zur völlig falschen Zeit. Eigentlich steht sie ständig unter Anspannung. Manchmal wartet sie regelrecht darauf, wann ,,es&#8220; wieder losgeht. Und lebt natürlich in Angst davor. Ganz schlimm ist es, wenn sie unterwegs sind.</p>



<p>Sarah möchte dann nur noch eins: dass ,,es&#8220; aufhört! Dafür würde sie eine Menge geben. Sie fragt sich häufig, ob Philip nicht einfach mal etwas akzeptieren&nbsp; kann oder ob er jedesmal, wenn ihm was nicht passt, direkt so ,,austicken&#8220; muss. Der Alltag ist echt furchtbar anstrengend!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert im Wutanfall?</h2>



<p>Selbstregulation von Gefühlen wie Wut, Ärger, Freude werden im Kindesalter erst gelernt. Es ist nicht immer selbstverständlich, dass das bis ins Erwachsenenalter auch schon abgeschlossen ist. Wenn ein Kind wütend wird,&nbsp; kochen die Gefühle hoch. Das Kind wir von seiner Wut regelrecht überfallen. Was wir sehen, ist das störende oder angstmachende Verhalten. Das Kind schreit, sagt freche Sachen, knallt Türen oder wirft Dinge durch die Gegend, tritt vor Möbel. Manchmal tun Kinder anderen weh. Das schockiert, macht Angst, lässt Hilflosigkeit und Ratlosigkeit auf der Elternseite entstehen.</p>



<p>Steckt ein Kind im Gefühl der Wut hat es keinen Zugriff auf sein Denken. Es ist ganz Gefühl. Das Denken ist mit dem Fühlen nicht in Verbindung. Und das Gefühl wird überwältigend. In manchen Phasen der kindlichen Entwicklung ist das Kind noch nicht in der Lage sich einen Plan B zurechtzulegen für den Fall, dass etwas nicht so gelingt oder eintritt, wie es sich das vorgestellt hat. Das ist meist in der Autonomiephase, die früher Trotzphase genannt wurde, der Fall. Aber auch, wenn die Kinder im Schulalter oder Teenageralter sind gibt es das. Die Verbindung zum Denken ist wie abgeschaltet, wenn die Gefühle im Vordergrund stehen.</p>



<p>Interessanterweise ist die Wut, die viele Eltern als das Problem ansehen, ein hilfreiches Zeichen, dass etwas nicht stimmt im Familiengfüge. Unter dem oben beschriebenen Verhalten liegt die Wut, und unter der Wut liegen ein oder mehrere Bedürfnisse, die nicht erfüllt sind. Diese emotionalen Grundbedürfnisse wie Liebe, Anerkennung, Sicherheit und Zugehörigkeit oder auch Verstandenwerden können die Kinder sich noch nicht selbst erfüllen. Dafür brauchen sie ihre Eltern. Das Verhalten, das obenauf liegt ist die zugegebener Weise nicht besonders hilfreiche Strategie, mit der die Kinder auf ihr unerfülltes Bedürfnis aufmerksam machen wollen. Sie können halt nicht einfach sagen, dass es ihnen nicht gut geht und dass ihnen etwas fehlt. Kinder tun also nichts gegen die Eltern, sondern sie tun etwas für sich. Deswegen wäre es sinnvoll, sich durch das Verhalten des Kindes nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Ich weiß, das ist ungewohnt und dadurch nicht so leicht.</p>



<p>Selbst, wenn man vielleicht davon ausgehen kann, dass ein Schulkind oder ein Teenager seine Gefühle schon besser selbst regulieren kann, gibt es noch weitere Faktoren, die die Fähigkeit, sich selbst regulieren zu können, stören. Doch davon ein anderes Mal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Co-Regulation &#8211;&nbsp; die helfende Hand<strong><br></strong></h3>



<p>Wenn Kinder ihre Eltern brauchen, um sich selbst regulieren zu lernen, wie kann das denn dann aussehen? Kleinen Kindern helfen Eltern durch das Benennen der Gefühle, um Worte für ihren Zustand kennenzulernen: <em>D</em><em>ass der Keks zerbrochen ist, macht dich gerade richtig wütend.</em> <em>Das kann ich verstehen. </em>Es braucht keine Ablenkung oder kein ,,kleinreden&#8220; der Erfahrung des Kindes.</p>



<p>So hilft Co-Regulation:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das Verhalten nicht bewerten</li>



<li>das Kind in seiner Erfahrung und mit seinem Gefühl nicht alleine zu lassen, und ihm Hilfe zur Bewältigung einer Stresssituation zu geben,</li>



<li>einfach da zu sein und mögliche Lösungen aussen vor zu lassen.</li>



<li>feinfühliger Umgang mit der emotionalen Not des Kindes,</li>



<li>mit-auszuhalten, dass es sich für das Kind gerade ganz furchtbar anfühlt,</li>



<li>Körperkontakt anbieten und liebevolles und freundliches Eingehen auf das Kind.</li>
</ul>



<p>Das Ziel der Co-Regulation durch die Eltern ist, dass das Kind vielfältige Erfahrungen mit Stresssituationen machen kann, mit Impulsen und mit seinen Bedürfnissen. Wutanfälle stoppen oder nicht zulassen zu wollen, weil unbedingte Harmonie der Familien-Leitwert sein soll oder man selbst die Menge der Gefühle nicht aushalten will, behindern den Lernprozess.</p>



<p>Kinder brauchen in dem Fall Eltern, die ihre eigenen Gefühle gut regulieren können. Es wäre wäre hilfreich, dann der ruhende Pol zu sein. Elterliches Gefühlschaos, schimpfen und strafen verstärkt die Gefühle des Kindes nur noch. Im schlimmsten Fall fühlt sich das Kind nicht gesehen und ernstgenommen oder abgewertet.</p>



<p>Es lernt dann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ich bin so nicht richtig mit meinem Gefühl,</li>



<li>mein Gefühl stimmt nicht,</li>



<li>ich muss mein Gefühl ignorieren,</li>



<li>ein Gefühl hat keinen Platz und ist nicht wichtig.</li>
</ul>



<p>Deswegen müssen Gefühle einen Platz im Familienalltag haben. Auch die Wut. Sie alle haben wichige Funktionen in der Entwicklung von Kindern. Wenn sie sein dürfen, wird die unersetzliche Sicherheit, so geliebt zu werden, wie man ist, gestärkt. Das ist eine gute Investition in das Selbstwertgefühl.</p>



<p>Dass viele Eltern den Stress, den so ein Wutanfall bei ihnen verursacht, gar nicht erst haben möchten, kann ich aus eigener Erfahrung gut verstehen. Mir hilft der Gedanke, dass es viel wichtiger ist, einem Kind im Wutanfall zu helfen, statt sich damit zu beschäftigen, ob das Kind eigentlich schon fähig sein sollte, sich selbst zu regulieren. Die Situation findet im Hier und Jetzt statt und offensichtlich besitzt das wütende Kind &#8211;&nbsp; es kann sich auch um ein Schulkind oder einen Teenager handeln &#8211; jetzt gerade nicht die Fähigkeit zur Selbstregulation. Kinder haben immer einen Grund für ihr Verhalten und auch für ihre Wut und es gibt die Möglichkeit herauszufinden, was einen Wutanfall ausgelöst hat.</p>



<p>In meinem Beitrag ,,<a href="https://teamwerk-familie.de/warum-ich-es-liebe-eltern-zu-unterstuetzen-ihre-kinder-besser-zu-verstehen/">Warum ich es liebe, Eltern darin zu unterstützen ihre Kinder besser zu verstehen</a>&#8220; erzähle ich über meine Bekannte, die ihr Pferd trotz Widerstand schneller in den Pferdeanhänger bringen konnte, als andere Pferdebesitzer. Vielleicht dient Ihnen das zur Inspiration für den Umgang mit Wut und anderen schwierigen Situationen.</p>



<p class="has-text-align-left">Wenn Sie wissen möchten, wie Sie mit Ihrem Kind in einem Wutanfall reden können, vereinbaren Sie mit mir einen Termin.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gerne dürfen Sie mich für ein kostenloses Erstgespräch kontaktieren.</h4>



<p class="has-text-align-left"><br>Mobil: <a href="tel:+491631806666">0163 / 18 06 666</a><br>E-Mail: <a href="mailto:info@teamwerk-familie.de">info@teamwerk-familie.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-co-regulation-im-wutanfall/">Was ist Co-Regulation im Wutanfall?</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum ich es liebe, Eltern darin zu unterstützen, ihre Kinder besser zu verstehen.</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/warum-ich-es-liebe-eltern-zu-unterstuetzen-ihre-kinder-besser-zu-verstehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kieselstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 09:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=1094</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die meisten Menschen tun das, was sie tun aus einem bestimmten Grund – sie treibt etwas an.Auch hinter meinen Angeboten stecken...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/warum-ich-es-liebe-eltern-zu-unterstuetzen-ihre-kinder-besser-zu-verstehen/">Warum ich es liebe, Eltern darin zu unterstützen, ihre Kinder besser zu verstehen.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die meisten Menschen tun das, was sie tun aus einem bestimmten Grund – sie treibt etwas an.<br>Auch hinter meinen Angeboten stecken ein Anliegen und eine Leidenschaft, die ich hier in fünf Punkten vorstellen möchte:</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Es macht mir Spaß, Eltern zu begegnen, denen es wirklich wichtig ist, die Verantwortung für einen leichteren Familienalltag zu übernehmen.</h2>



<p>Ich bin schon immer gerne in Kontakt mit anderen Eltern und im Gespräch über die bindungs- und beziehungsorientierte Sicht auf Kinder. Mit meinen Angeboten möchte ich Eltern gezielt begleiten, die ein ehrliches Interesse an einem harmonischen Familienleben haben und bereit und motiviert für Veränderungen sind.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich arbeite mit Eltern, die ihre Kinder anders, als sie es selbst erlebt haben, begleiten möchten. Sie haben oft eine Vorstellung davon, wissen aber gleichzeitig nicht, wie sie diese in vielfältigen und oft heftigen Konfliktsituationen mit Ihren Kindern umsetzen können. Manchen rutschen dann die gleichen Sätze raus, durch die sie in ihrer eigenen Kindheit sehr verletzt wurden.</li>



<li>Eltern tragen bestimmte Bilder und Glaubenssätze über ihr Elternsein mit sich herum, die es ihnen schwer machen, die Belange des Kindes in konfliktreichen Situationen überhaupt zu sehen.</li>



<li>Eltern fühlen sich häufig durch das Verhalten ihres Kindes persönlich angegriffen und können manchmal nicht wahrnehmen, dass Kinder Dinge für sich selbst tun und nicht gegen sie selbst sind.</li>



<li>Es fällt Eltern immer mal wieder schwer, eigene Gefühle wie Wut und Ärger oder auch Hilflosigkeit gut zu regulieren.</li>



<li>Diese Eltern machen sich auf den Weg, sich Unterstützung in Form einer Familientherapie oder Elternberatung zu holen, weil Ihnen bewusst geworden ist, dass sie die Verantwortung übernehmen wollen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für die Elternverantwortung gibt es einen schönen Gedanken:</h3>



<p>Im Wohnzimmer steht ein Aquarium. Der kleine Fisch im Aquarium ist krank und verhält sich merkwürdig auffällig.</p>



<p>Die Menschen stehen erst einmal davor und beobachten den Fisch. Dann fällt Ihnen ein,dass sie die Wasserqualität überprüfen können. Sie tun alles um die Qualität des Wassers zu verändern und zu verbessern, anstatt den Fisch zu untersuchen.</p>



<p>So ähnlich ist es mit schwierigen Situationen in der Familie. Es hilft nicht, dem Kind die Schuld für sein Verhalten in die Schuhe zu schieben. Die Verantwortung der Eltern ist es, das Wasser (das Familienklima, die Erwartungen, die persönlichen Kränkungen, die eigenen Muster) zu verändern.</p>



<p>Damit es dem Kind wieder gut geht. Und er sich wieder anders verhalten kann.</p>



<p>Wenn ich Eltern begegne, die bereit sind hinzugucken und etwas anders machen wollen, dann liebe ich meine Arbeit sehr. Ich schätze die vertrauensvolle Verbindung, die entsteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Weil ich weiß, was zu tun ist, dass Kinder sich zugehörig und verbunden fühlen.</h2>



<p>Zugehörigkeit ist ein wichtiger Wert für mich. Und ich kann es anderen vermitteln. Einer meiner Söhne hat sich sehr lange nicht zugehörig zu unserer Familie gefühlt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seinen Bedürfnisse nach angenommen sein, gesehen und beachtet zu werden</li>



<li>Sich mitteilen zu können und auch verstanden zu werden (Verständnis)</li>



<li>Das Gefühl, wertvoll für andere zu sein,</li>



<li>Das Gefühl, angenommen zu sein, so wie man ist, waren nicht ausreichend erfüllt.</li>
</ul>



<p>Je mehr ich mich mit bindungs- und beziehungsorientierter Pädagogik beschäftigt habe, desto leichter ist es, seine Bedürfnisse zu erfüllen. Er war lange ein sehr wütendes Kind. Jetzt darf er wütend sein und ich interessiere mich für den Grund.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich habe aufgehört, ihn für sein wütend sein zu verurteilen.</li>



<li>Ich höre ihm immer mehr konzentriert zu, wenn er etwas erzählt.</li>



<li>Ich interessiere mich für seine Sichtweise, wenn wir nicht einer Meinung sind.</li>



<li>Ich frage nach, wenn ich merke, dass ihn etwas beschäftigt.</li>



<li>Ich bedanke mich, wenn er etwas für mich übernommen hat.</li>



<li>Ich entschuldige mich, wenn ich merke, dass ich seine Grenzen übertreten habe.</li>



<li>Ich sage ihm häufig, wie wichtig er mir ist und dass ich ihn sehr mag.</li>



<li>Ich gehe mit ihm auf Augenhöhe um.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Meine Haltung ihm gegenüber hat zwischen uns alles verändert.</h4>



<p>Ich habe gelernt, wie ich auf ihn eingehen und ihn wirklich wertschätzen und annehmen kann. Darin möchte ich auch andere Eltern begleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Weil ich weiß, dass Kinder auf eine veränderte Perspektive der Eltern sehr positiv reagieren</h2>



<p>Eine Bekannte erzählte mir vor einigen Jahren davon, wie sie ihr Pferd einfach so in den Hänger führen konnte. Drumherum wurde geschimpft, geschrien und geflucht. Manchmal hagelte es auch Schläge mit der Peitsche. Sie erzählte, dass ihr Pferd anfangs verweigerte, sich in den Hänger führen zu lassen. Das Vorhaben scheiterte an einem Holzstapel. Ihr Pferd scheute jedesmal, wenn sie versuchte es daran vorbeizuführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was sie gemacht hat, hat mich damals sehr erstaunt.</h3>



<p>Sie führte das Pferd zum Ausgangspunkt zurück, gab ihm ein Leckerli und streichelte es ausgiebig. Immer wieder versuchte sie das Pferd an dem Stapel vorbeizuführen. Und drehte wieder um, streichelte es ausgiebig, verwöhnte es mit einem Leckerli. Vielleicht denkt jetzt jemand: Meine Güte, was für ein Aufwand…. Das kann doch jetzt nicht jedes Mal so gehen…. Das Pferd tanzt ihr aber gehörig auf der Nase herum…. (Das hört man auch über Kinder, wenn die nicht machen, was sie sollen.)</p>



<p>Um sie und das Pferd herum wurde geschimpft und abfällige Bemerkungen fielen. Doch sie ließ sich davon nicht beirren und konzentrierte sich ganz auf ihr Pferd. Es dauert gar nicht lange und das Pferd ließ sich bereitwillig in den Hänger führen. Trotzdem der Holzstapel immer noch da war.<br>Schon damals fragte ich mich: <em>Warum gehen wir mit unseren Kindern oft nicht auch so behutsam um, wie mit diesem Pferd? </em>&nbsp;Bei ihnen reißt uns der Geduldsfaden häufig sehr schnell und wir haben kein Verständnis für ihr Verhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was genau hat sie gemacht?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie hat die Belange ihres Pferdes in den Mittelpunkt gestellt,.</li>



<li>Sie hat gewartet, bis das Pferd bereit war.</li>



<li>Sie hat seine physischen und psychischen Grenzen geachtet.</li>



<li>Sie hat ihm Sicherheit und Orientierung und Nähe gegeben.</li>
</ul>



<p>Das beeindruckt mich immer noch. Eltern können das in schwierigen Situationen auch ihren Kindern geben. Sie werden es uns danken. Denn Kinder sind <strong>Teamworker</strong>! Und sie reagieren darauf, wenn ihre Eltern sich anders ihnen gegenüber verhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Weil ich es liebe, mitzubekommen, wie sich angespanntes Familienleben entspannt</h2>



<p>Die Geschichte mit dem Pferd beflügelt mich immer wieder aufs Neue. Ich habe selbst erlebt, wie mein Umdenken die Beziehungen zu meinen Kindern und unser Familienleben nachhaltig zum Positiven verändert hat. Es ist mein Anliegen, Eltern darin unterstützen, das Gleiche zu erleben und ich liebe es, sie darin zu begleiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Denn Kindern wollen mit ihren Eltern zusammenarbeiten. Sie tun das immer.</h3>



<p>Eltern übersehen in der Hitze der Gefechte, der Wutanfälle, des Streits, des Verweigerns das, was selbstverständlich gut läuft. Wo Kinder einfach so mitmachen, sich unterordnen, sich anpassen und eigene Bedürfnisse zugunsten der ihrer Eltern zurückstellen. Wenn Kinder wütend werden und sich verweigern, streiten o.ä., dann ist das ein wertvolle Signal, dass es ihnen mit irgendetwas nicht gut geht. Sie hören z.B. auf, mit den Eltern zusammen zu arbeiten, wenn sie sich gekränkt fühlen oder überfordert sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ist das überraschend für Sie? Für mich war es das.</h4>



<p>Und für meine Klienten ist es auch häufig überraschend. Einfach unbekannt.<br>Wenn sie üben, das Verhalten ihrer Kinder zu verstehen, und durch eine andere Brille zu betrachen, dann gibt es für sie irgendwann &#8222;keine schwierigen Kinder mehr, sondern nur schwierige Situationen&#8220; (nach K. Saalfrank).</p>



<p>Ich will hier nicht vorgaukeln, dass es sich um eine schnelle Lösung handelt. Es ist ein Prozess des Umdenkens und Ausprobierens. Und es lohnt sich, aus eigener Erfahrung, so sehr. Mir selbst geht es in diesem Prozess auch immer besser. Weil meine Bedürfnisse genauso Platz haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Weil ich den Wunsch habe, zu mehr Frieden in der Welt beizutragen. Und ich finde es wichtig, bei Familien anzufangen.</h2>



<p>Entspannte Kinder, deren Bedürfnisse erfüllt sind, werden leichter zu entspannten Erwachsenen, die das Leben positiv wahrnehmen können. Die nicht nur sich selbst wahrnehmen, weil sie um ihre Autonomie und Bedürfniserfüllung kämpfen. Oder irgendwann resignieren. Oder immer nur angepasst sind, weil sie es allen anderen recht machen müssen. Die so zusagen die inneren Möglichkeiten besitzen, sich anderen empathisch zuzuwenden und gleichzeitig wissen, wer sie sind. Sich nicht verbiegen. Und freiwillig zum Wohl anderer beitragen. Weil sie erfahren haben, wie es ist, ein gleichwertiges Gegenüber zu sein. Sie haben erlebt, wie sie selbst zur Lösung von Konflikten beitragen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/warum-ich-es-liebe-eltern-zu-unterstuetzen-ihre-kinder-besser-zu-verstehen/">Warum ich es liebe, Eltern darin zu unterstützen, ihre Kinder besser zu verstehen.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kritik an bindungsorientierter Erziehung</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/kritik-an-bindungsorientierter-erziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 11:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=670</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teil 3/3: Insbesondere im englischsprachigen Raum, aber auch in Deutschland wird Attachment Parenting seit einigen Jahren kontrovers diskutiert. Kritiker:innen meinen, das...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/kritik-an-bindungsorientierter-erziehung/">Kritik an bindungsorientierter Erziehung</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Teil 3/3:</em></strong></p>



<p>Insbesondere im englischsprachigen Raum, aber auch in Deutschland wird Attachment Parenting seit einigen Jahren <strong>kontrovers diskutiert.</strong> Kritiker:innen meinen, das Konzept sei frauenfeindlich, weil als erste Bezugsperson in der Regel sehr selbstverständlich die Mutter genannt wird. Zudem setze das Konzept viele Mütter unter eine Art Leistungsdruck und mache ihnen ein schlechtes Gewissen. In vielen Fällen sei bindungsorientierte Erziehung nicht wie von Sears gedacht umsetzbar &#8211; zum Beispiel dann, wenn die Mutter wieder arbeiten geht.</p>



<p>Andere werfen Eltern, die bindungsorientiert erziehen, vor, sie würden ihr Kind verziehen. Durch das ständige Herumtragen und Stillen solle es eigentlich nur ruhiggestellt werden &#8211; was von Hilflosigkeit auf Seiten der Eltern zeuge.</p>



<p>Nicht bedacht wird an dieser Stelle häufig, dass Sears zwar häufig von den Müttern spricht, aber selbstverständlich <strong>auch Väter, Großeltern oder Geschwister wichtige Bezugspersonen</strong> für ein Kind sein können. Auch ein Vater kann in den ersten Tagen nach der Geburt viel Körperkontakt mit dem Baby haben, es im Tragetuch tragen und auf seine Bedürfnisse eingehen.</p>



<p>Zudem hat das Erfüllen von Bedürfnissen in meinen Augen nichts damit zu tun, ein Kind zu verziehen. Im Gegenteil: Es ist schlicht und ergreifend ein Ausdruck <strong>elterlicher Fürsorge</strong> und stärkt das so wichtige Urvertrauen, aus dem sich später zum Beispiel das Selbstbewusstsein des Kindes speist. Es geht nicht darum, dem Kind jeden Wunsch zu erfüllen und zu allem Ja und Amen zu sagen, sondern darum, es <strong>respekt- und verständnisvoll zu behandeln.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Attachment Parenting ja oder nein?</h2>



<p>Die Frage, ob bindungsorientierte Erziehung nun erstrebenswert ist oder nicht, lässt sich pauschal nicht beantworten. Das zeigt auch die seit Jahren schwelende Debatte darüber.</p>



<p>Ich persönlich glaube daran, dass <strong>Kinder mit Erwachsenen gleichwertig und gleichwürdig sind</strong> und entsprechend behandelt werden sollten. Wie genau sich das aber ausgestaltet, kann und muss jede Familie für sich selbst herausfinden. Die Empfehlungen von Sears können als Orientierung dienen, dürfen aber selbstverständlich abgewandelt und <strong>an die individuellen Rahmenbedingungen Ihrer Familie angepasst</strong> werden. Auch eine Kombination mit anderen Ansätzen ist möglich.</p>



<p>Letztlich ist wichtig, dass Sie und Ihr Kind sich miteinander wohl fühlen, einander vertrauen können und einen Weg finden, auf dem keine der beiden Seiten zu kurz kommt. Wenn Sie sich dabei Beratung und Unterstützung wünschen, rufen Sie mich gerne an.</p>



<p><strong>Mobil: 0163 / 18 06 666</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/kritik-an-bindungsorientierter-erziehung/">Kritik an bindungsorientierter Erziehung</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beziehungsorientierte Erziehung und bindungsorientierte Erziehung &#8211; Die Unterschiede</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-bindungsorientierter-erziehung-und-beziehungsorientierter-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 11:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=667</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teil 2/3: Die beziehungsorientierte Erziehung wird häufig in einem Atemzug mit der bindungsorientierten Erziehung genannt. Die Bezeichnungen sind nicht synonym zu...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-bindungsorientierter-erziehung-und-beziehungsorientierter-beziehung/">Beziehungsorientierte Erziehung und bindungsorientierte Erziehung &#8211; Die Unterschiede</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Teil 2/3:</em></strong></p>



<p>Die <strong>beziehungsorientierte Erziehung</strong> wird häufig in einem Atemzug mit der <a href="https://teamwerk-familie.de/bindungsorientierte-erziehung-definition-vorteile-kritik/">bindungsorientierten</a> Erziehung genannt. Die Bezeichnungen sind nicht synonym zu verwenden, in der Praxis aber oft schwierig voneinander abzugrenzen.</p>



<p>Die beziehungsorientierte Erziehung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie <strong>auf Strafen, Drohungen und andere Machtausübungen verzichtet</strong>. Das Kind wird nicht konditioniert, in erwünschtem Handeln bestärkt und für unerwünschtes gescholten. Stattdessen wird es mit Respekt behandelt, angehört und in Entscheidungen einbezogen. Der Umgang zwischen Eltern und Kind ist ehrlich und wertschätzend. Es kann aber durchaus Regeln geben, die in jeder Familie individuell ausgehandelt werden.</p>



<p>Wer seine Kinder beziehungsorientiert erzieht, handelt in der Regel automatisch auch bindungsorientiert. Umgekehrt muss das nicht zwangsläufig der Fall sein. Es gibt zum Beispiel Eltern, die ihr Kind viel tragen, lange stillen und im Familienbett schlafen lassen, aber dennoch bestrafen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beziehungssorientierte Erziehung &#8211; Die Vorteile</h2>



<p>Kinder streben danach, ein <strong>gleichwürdiges Mitglied ihrer Familie</strong> zu sein. Das heißt, sie wollen gesehen und ernst genommen werden und das Gefühl haben, etwas bewirken zu können. Fühlen sie sich gleichwertig und wichtig, kooperieren sie gern mit ihren Eltern. Werden sie hingegen von oben herab behandelt, ihre Bedürfnisse übergangen und ihre Signale überhört, versuchen sie, sich ihren Platz im Familiengefüge zu erobern.</p>



<p>Das zeigt sich in ganz unterschiedlicher Ausprägung. Während das eine Kind den ganzen Tag nur noch Unsinn macht, um beachtet zu werden, ist das nächste übertrieben höflich und hilfsbereit, um als Musterkind wahrgenommen zu werden und Anerkennung zu erhalten. Auch offene Aggression ist möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beziehungsorientierte Erziehung und ihre Wirkung</h2>



<p>Bindungsorientierte Erziehung kann dafür sorgen, dass das <strong>Familienleben harmonisch</strong> bleibt und alle Beteiligten ihre Bedürfnisse erfüllen können. Das Kind erfährt in sicherem Rahmen <strong>Selbstwirksamkeit</strong> und wächst zu einem selbstbewussten Erwachsenen heran. Zudem lernen Kinder durch die Beobachtung ihrer beziehungsorientierten Eltern <strong>Empathie</strong> und können so zu einem mitfühlenden, hilfsbereiten Teil der Gesellschaft werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-bindungsorientierter-erziehung-und-beziehungsorientierter-beziehung/">Beziehungsorientierte Erziehung und bindungsorientierte Erziehung &#8211; Die Unterschiede</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bindungsorientierte Erziehung: Definition, Vorteile, Kritik</title>
		<link>https://teamwerk-familie.de/bindungsorientierte-erziehung-definition-vorteile-kritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 11:46:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://teamwerk-familie.de/?p=665</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teil 1/3: Bindungsorientierte Erziehung: Über kaum ein anderes Thema werden so eifrig hitzige Kontroversen ausgetragen wie über verschiedene Erziehungsstile. “Das einzig...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/bindungsorientierte-erziehung-definition-vorteile-kritik/">Bindungsorientierte Erziehung: Definition, Vorteile, Kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Teil 1/3:</em></strong></p>



<p>Bindungsorientierte Erziehung: Über kaum ein anderes Thema werden so eifrig hitzige Kontroversen ausgetragen wie über verschiedene Erziehungsstile. “Das einzig Wahre”, sagen die einen, “Damit verzieht man sein Kind”, die anderen.</p>



<p>Doch was ist bindungsorientierte Erziehung eigentlich genau? Wie unterscheidet sie sich von anderen Erziehungsformen? Und welche Seite hat denn nun recht? Ist bindungsorientierte Erziehung vielleicht sogar für Ihre Familie sinnvoll? Lassen Sie uns dieses Thema einmal näher beleuchten:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist bindungsorientierte Erziehung?</h2>



<p>Das Konzept der bindungsorientierten Erziehung &#8211; oft auch als <strong>bedürfnisorientierte Erziehung</strong> bezeichnet &#8211; stammt von dem US-amerikanischen Kinderarzt William Sears und seiner Frau Martha. Die Basis dafür geht zurück auf die 1980er Jahre. Im Englischen als <strong>Attachement Parenting (kurz AP)</strong> bezeichnet kommt auch hierzulande dieser Begriff ab und zu vor. Bindungsorientiert, <a href="https://teamwerk-familie.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-bindungsorientierter-erziehung-und-beziehungsorientierter-beziehung/">bedürfnisorientiert</a> und Attachment Parenting sind also als Synonyme zu verstehen.</p>



<p>Im Kern geht es bei diesem Ansatz darum, schon von der Geburt an eine <strong>enge Bindung zwischen dem Kind und mindestens einer Bezugsperson</strong> &#8211; zum Beispiel der Mutter &#8211; herzustellen. Das Kind soll sich zu jeder Zeit sicher, geborgen und wertgeschätzt fühlen und sich aus dieser Basis heraus zu einem selbstbewussten Erwachsenen entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Grundlagen der bindungsorientierten Erziehung</h2>



<p>Grundlage der bindungsorientierten Erziehung sind die sogenannten Baby-Bs.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die sieben Baby-Bs</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Birth Bonding:</strong> Unmittelbar nach der Geburt nehmen Mutter und Kind innigen Körperkontakt auf. Dies gilt als Basis der künftigen engen Bindung</li>



<li><strong>Breastfeeding:</strong> Die Mutter stillt ihr Baby &#8211; und zwar nicht nach einem festgelegten Zeitplan, sondern wann immer das Kind das Bedürfnis danach hat.</li>



<li><strong>Babywearing:</strong> Eltern tragen ihr Baby so häufig und lange wie möglich am Körper, zum Beispiel in einem Tragetuch.</li>



<li><strong>Bedding close to Baby:</strong> Bezugsperson und Kind schlafen im selben Bett, mindestens aber sehr nah beieinander. Dieses Konzept ist auch als Co-Sleeping bekannt und mittlerweile setzen viele Familien auf eigens für diesen Zweck gefertigte besonders große Familienbetten.</li>



<li><strong>Belief in Baby’s Cry:</strong> Die Eltern gehen davon aus, dass Weinen ein Zeichen von nicht erfüllten Bedürfnissen ist. Sie betrachten es als Signal ihres Kindes und reagieren darauf. Das Baby wird nicht schreien gelassen.</li>



<li><strong>Balance and Boundaries:</strong> Nicht nur die Bedürfnisse des Kindes werden geachtet, sondern auch die der Eltern. Nur wenn es allen Beteiligten gut geht, kann das Familiengefüge funktionieren. Die Eltern setzen deshalb klare Grenzen und nehmen sich regelmäßig Zeit, sich um sich selbst zu kümmern.<br>Beware auf Baby Trainers: Sears rät dazu, auf Schlaftrainings und andere Programme, in denen Babys in eine bestimmte Richtung gedrängt werden sollen, zu verzichten.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Die Baby-Bs und bindungsorientierte Erziehung</h2>



<p>Bei Babys geht es zunächst darum, alle <strong>Bedürfnisse zu erkennen</strong> und ohne Verzug zu stillen. Später liegt der Fokus darauf, ihnen zuzuhören, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihnen mit <strong>Respekt zu begegnen</strong>. Alle gemeinsam suchen nach einer Möglichkeit, die manchmal widerstreitenden Wünsche in einer Familie möglichst gut zu vereinen. Kinder sind genauso viel wert wie Erwachsene und man begegnet ihnen auf Augenhöhe anstatt von oben herab. Natürlich stehen dabei immer der entsprechende Entwicklungsstandes und die Fähigkeiten des Kindes im Vordergrund.</p>



<p>Die Auslebung der Ansätze der bindungsorientierten Erziehung im Alltag, <strong>variiert von Familie zu Familie</strong>. Jedes Eltern-Kinder-Gespann findet eine eigene Interpretation, mit der es gut zurechtkommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamwerk-familie.de/bindungsorientierte-erziehung-definition-vorteile-kritik/">Bindungsorientierte Erziehung: Definition, Vorteile, Kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamwerk-familie.de">TeamWerk Familie – Corinna von der Mühlen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
